Viertelfinale DFB-Pokal: Trotz erwarteten Regens – Spiel in Saarbrücken findet statt

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Stand: 12.03.2024 16:54 Uhr

Das Pokal-Viertelfinale zwischen dem Drittligisten 1. FC Saarbrücken und dem Bundesligisten Borussia Mönchengladbach wird am Dienstagabend (20.30 Uhr/Liveticker bei sportschau.de) definitiv ausgetragen. Das ist laut FCS das Ergebnis einer Platzbegehung von Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) mit Vertretern des Klubs und der Stadt.

“Der Platz ist absolut voll bespielbar. Es kommt keine Plane mehr drauf. Heute Abend vor dem Spiel wird es noch die übliche Begehung geben, aber es wird gespielt”, sagte Saarbrückens Pressesprecher Peter Müller dem Saarländischen Rundfunk.

Spieler verlassen am 7. Februar das Spielfeld in Saarbrücken

Spiel gegen Aue lief reibungslos ab

Am Montag schon sichteten Vertreter von DFB, dem 1. FC Saarbrücken und der Stadt den Zustand des Rasens. “Der Platz hat die unerwartet große Regenmenge der vergangenen Nacht gut verkraftet. Der Platz wäre aktuell bespielbar”, hieß es in einer Mitteilung der Stadt am frühen Montagabend.

Am Wochenende besiegte der FCS in der 3. Liga zuhause den FC Erzgebirge Aue mit 2:0. Saarbrückens Trainer Rüdiger Ziehl sagte am Montag, dass die Bedingungen zwar nicht ideal seien, “aber wie der Platz am Samstag ausgesehen hat und wie er jetzt aussieht, glaube ich ganz fest daran, dass wir spielen werden.”

Am 7. Februar war die Partie gegen Mönchengladbach kurzfristig abgesagt worden, weil Dauerregen den Platz unbespielbar gemacht hatte. Sieben Minuten vor Anpfiff fiel die Entscheidung das Spiel abzusagen. Die Fans waren längst im Stadion. “Der Platz ist in einem desaströsen Zustand”, hatte der damals angesetzte Schiedsrichter Florian Badstübner gesagt.

Eine erneute Absage hätte sich der DFB vor allem zeitlich kaum leisten können. Am 18. März beginnt das Länderspielfenster, es endet am 26. März. Am 2. und 3. April soll das Halbfinale stattfinden – mit dem Sieger der Partie in Saarbrücken.

Grundproblem in Saarbrücken: Das Wasser kann nicht abfließen

Saarbrücken hat im Ludwigspark ein strukturelles Problem. Im Stadion gibt es im Rasen keine Drainage. Diese Baumaßnahme ist allerdings wichtig, da die Drainage größere Mengen Wasser vom Rasen ableitet – das Spielfeld soll damit auch bei Regen bespielbar bleiben.

Hintergrund: Der Ludwigspark wurde 2020 umgebaut. Doch die Kosten dafür stiegen immer weiter. An der für den Spielbetrieb sehr wichtigen Drainage wurde in der Folge gespart. Erst im Sommer 2024 soll der Mangel endlich behoben und der Unterbau des Rasens umgebaut werden.

Rasen in einem “für die Jahreszeit guten Zustand”

Das Spielfeld wurde nach der Absage des Spiels gegen Mönchengladbach ausgetauscht. An ein paar Stellen musste nach dem Wechsel noch einmal nachgebessert werden. Betroffen waren nach Angaben der Stadt Saarbrücken allerdings nur 100 von insgesamt 8000 Quadratmetern. “Die Pflegearbeiten seit dem Bielefeld-Spiel haben die gewünschte Wirkung erzielt. Der Platz hat sich gut entwickelt und befindet sich in einem für die Jahreszeit guten Zustand”, teilte die Stadtverwaltung mit.

Für den Drittligisten Saarbrücken bleibt der Umstand ein großes Ärgernis. Denn der Ludwigspark soll eigentlich für etwas anderes stehen: Das Stadion lieferte in dieser Saison mit den Siegen gegen Bayern München und Eintracht Frankfurt schon zwei unvergessliche Abende. Der FCS will einen weiteren Folgen lassen.

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