Bayer-Triumph in Rom: Leverkusen stößt Tür zum Finale auf

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Stand: 03.05.2024 08:48 Uhr

Bayer Leverkusen hat sich am Donnerstag (02.05.2024) mit einem 2:0 (1:0) gegen die AS Rom eine hervorragende Position für das Rückspiel im Halbfinale der Europa League geschaffen. Florian Wirtz (28. Minute) brachte die Werkself in Führung, Robert Andrich (73.) erhöhte in Hälfte zwei.

Bayer bleibt damit auch im 47. Pflichtspiel der Saison ungeschlagen und darf weiter vom Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Europa-League-Titel träumen.

Leverkusens Trainer Alonso: “Es ist noch nicht vorbei”

Stolz nach dem wichtigen Sieg in Rom zeigte unter anderem einer die beiden Leverkusener Torschützen: “Solche Spiele machen immer Spaß, man hat unserer Mannschaft angemerkt, dass wir das Spiel hier unbedingt gewinnen wollten”, sagte Robert Andrich: “Jetzt wollen wir natürlich auch zu Hause den Einzug ins Finale in Dublin perfekt machen.”

Auch Jonas Hofmann äußerte sich zufrieden: “Unser Plan ist voll aufgegangen. Wenn du ein Hinspiel auswärts mit 2:0 gewinnst, dann ist das natürlich Gold wert.” Mahnender gab sich da mal wieder Bayers Erfolgscoach Xabi Alonso: “Das Ergebnis ist gut, aber es ist noch nicht vorbei. Ich habe schon viele Comebacks erlebt, sie haben nichts mehr zu verlieren, wir alles.”

Dabei zeigte sein Team in Rom eine starke Leistung. Die Werkself war nach anfänglichen Schwierigkeiten über weite Strecken die deutlich bessere Mannschaft und hätte bereits zur Halbzeit deutlich höher führen müssen, scheiterte aber im ersten Durchgang an der viel zu schwachen Chancenverwertung. In der zweiten Hälfte ließ Leverkusen kaum gegnerische Chancen zu.

Roms Lukaku trifft die Latte, Leverkusens Wirtz das Tor

Doch von Beginn an: Die Partie startete ohne große Höhepunkte, Leverkusen und Rom gingen zunächst kaum ins Risiko. Fehlervermeidung hieß die oberste Devise. Den ersten nennenswerten Abschluss gab Paulo Dybala ab (11.), Bayers Schlussmann Matej Kovar parierte ohne Mühe.

Zehn Minuten später hatte der deutsche Meister Glück, als ein Kopfball von Romelu Lukaku nur am Querbalken landete. Doch auch die Werkself verzeichnete ihre erste Großchance: Jeremie Frimpong setzte frei auf das Tor zulaufend die Kugel nur ans Außennetz (23.)

Die AS schenkte dann Leverkusen die Führung: Rick Karsdorp probierte einen katastrophalen Rückpass mit dem Außenrist, der genau im Lauf von Leverkusens Alejandro Grimaldo landete. Der Spanier legte quer – Wirtz musste nur noch einschieben. Nur 120 Sekunden später hätte der Jungstar fast erhöht, schloss aber zu zentral ab.

Bayer mit Chancenwucher

Bayer war nun klar besser, die AS wirkte geschockt. Frimpong schoss nur knapp links vorbei (34.), Robert Andrich scheiterte an Roms Torwart Mile Svilar (41.). Wie aus dem Nichts hatten die “Giallorossi” kurz vor der Pause plötzlich die Chance auf den Ausgleich: Lorenzo Pellegrinis Distanzversuch verfehlte das Bayer-Tor nur knapp, fast im direkten Gegenzug verpasste die Werkself beim Konter den zweiten Treffer trotz hochkarätiger Abschlussposition für Frimpong – so ging es ohne weitere Tore in die Pause.

Die erste Gelegenheit nach der Pause erspielten sich die Römer, als Lukaku eine Hereingabe knapp verpasste (48.). Ein Kopfball von Bryan Christante nach einer Ecke ging nach knapp 60 Minuten am langen Eck vorbei. Aus dem Spiel heraus konnten sich die “Giallorossi” kaum Chancen heraus spielen.

Andrich erhöht per Traumtor

Bayer agierte im Stile einer Spitzenmannschaft – um eiskalt zuzuschlagen: Andrich kam rund 20 Meter vor dem Tor an den Ball und setzte seinen Distanzversuch traumhaft in den linken Winkel. Die AS war jedoch noch nicht komplett geschlagen. Ausgerechnet Bayer-Leihgabe Serdar Azmoun vergab die große Chance zum Anschluss (83.).

Leverkusen rundete damit die durchaus erfolgreiche Woche der deutschen Teams in Europa ab. In einer Woche hat Leverkusen beste Chancen ins Europa-League-Endspiel einzuziehen.

Auch Borussia Dortmund (gegen Paris) und Bayern München bietet sich noch die Gelgenheit, das Finale der Champions League zu erreichen. Die Spiele können sie kommende Woche live in der Radio-Reportage bei der Sportschau verfolgen.

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